1982 spielte noch Charles Bronson den wortkarger Auftragskiller bevor 2011 Regisseur Simon West mit Jason Statham zurückkehrte. Dieser Mechaniker führt ebenfalls Reparaturen durch: allerdings an der Gesellschaft.
Story/Inhalt
Arthur Bishop ist ein Mechaniker. Allerdings repariert er nicht Gegenstände, sondern nutzt den Begriff als Codewort für Auftragsmorde. Je nach Sachlage lässt er die Aufträge gern mal wie einen Unfall aussehen, nutzt die medizinische Vorgeschichte der Opfer, oder lenkt Beweise auf konkurrierende Organisationen oder wer auch sonst einen Grund haben könnte, mit dem Ziel ein Problem zu haben, dass logischerweise zu einem Mord führen könnte.
Eines Tages erhält er allerdings einen Auftrag, der ihm einiges abverlangt: sein Mentor Harry McKenna soll die Organisation verraten haben. Deshalb gibt man Arthur die Möglichkeit ihn „sanft“ zu bestrafen. Arthur kreiert ein Szenario, bei dem Harry sein eigenes Sicherheitssystem austrickst und Arthur so in die Falle geht.
Bei der Beerdigung taucht Harrys entfremdeter Sohn Steve auf. Er betrinkt sich danach und will einen Autodieb in eine Falle locken, um Rache zu nehmen. Arthur ließ den Mord an Harry nämlich wie ein gescheitertes Carjacking aussehen. Arthur mischt sich jedoch ein und nimmt Steve unter seine Fittiche. Er bildet ihn zu einem Mechaniker aus, was Steve auch recht gut macht. Beim ersten Soloauftrag überschätzt er allerdings seine Fähigkeiten und kann nur mit Glück entkommen. Bei einem gemeinsamen Auftrag begeht er einen Fehler, sodass ihr Absetzen zu einer Flucht verkommt. Steve ist zuerst an ihrem Unterschlupf und findet dort die Pistole seines Vaters in der Garage. Da er nun weiß, dass Arthur damit zu tun hat, will er sich rächen. Doch ist der Schüler bereit, den Mentor zu besiegen?
Schauspieler
Jason Statham (The Beekeper, Shelter, Meg) ist Mechanic Arthur Bishop. Wortkarg und effizient liefert er gleich in der Einführung einen beeindruckenden Anschlag. In Florida hat er ein Anwesen, hört gerne Platten und schraubt an seinem Auto herum.
Ben Foster (Todeszug nach Yuma, “Hell, or High Water”) ist Steve McKenna. Von seinem Vater entfremdet und eher als Versager und Lebemann bekannt, will er zuerst nur Rache an einem zufälligen Opfer nehmen. Arthur bildet ihn zum Mechanic aus. Als er die Waffe seines Vaters findet, kehrt Steve auf den Pfad der Rache zurück.
Donald Sutherland (Die Tribute von Panem) spielt Harry McKenna. Nach einem Attentat an den Rollstuhl gefesselt ist er einer der Leiter der Organisation, für die Arthur Bishop arbeitet.
Mini Anden (Tropic Thunder) spielt eine Prostituierte, den einzigen sozialen Kontakt, den Arthur neben dem Kontakt zu Harry McKenna pflegt. Nach zwei weiteren Serienrollen bis 2012 beendete das ehemalige Model ihre Filmkarriere.
Regie
Simon West ist ein Spezialist für Action. 1996 legte er mit „Con Air“ los, es folgten „Wehrlos – Die Tochter des Generals“ und die erste Verfilmung von „Tomb Raider“. Mit Statham arbeitete er mehrfach zusammen, unter anderem in „Expendables 2“ und „Wild Card“. Zu seinen aktuellen Filmen gehören „Old Guy“ mit Christoph Waltz und „Bride Hard“ mit Rebel Wilson.
Dieser Film ist ein modernes Remake eines Bronson-Klassikers. Arthur Bishop ist hier etwas moderner als damals. Doch Effizienz und eine ruhige Hand sind noch immer das Stilmittel des Attentäters. Auch wenn Arthur noch eine Todeswand für jeden Auftrag erstellt, nutzt er doch Internet und muss sich gegen digitale Überwachung und Kameras wappnen, um unerkannt in Anlagen einzudringen.
Nachbearbeitung
Bereits in der Eröffnung zeigt Arthur sein Talent, als er sich in einem Pool verbirgt und sein Ziel ertränkt, um dann unerkannt vom Anwesen zu entkommen. Nach Ruhephasen in seinem Anwesen nimmt er den Auftrag Harry auszuschalten an und bringt seinen Mentor dazu, seine eigene Security zu übertölpeln.
Während er sich um Steve kümmert, plant er bereits den nächsten Einsatz. Er positioniert Steve, um Zugang zu dem Attentäter einer konkurrierenden Organisation zu erhalten. Steve überschätzt seine eigenen Fähigkeiten und glaubt, genauso wie der erfahrene Arthur, „auf Tuchfühlung“ arbeiten zu können. Beim nächsten Anschlag, auf den Führer eine Sekte, setzen sie auf eine Medikamentenüberdosis, müssen dann kurzfristig umdisponieren, weil Drogenmissbrauch die Wirkung des Mittels ausgleichen würde – die Improvisation schlägt fast fehl.
Musik
Zehn Songs und zwei Opern werden verwendet.
Filmkritk
Fazit
Ein solides Remake, das trotz weniger Änderungen überraschend gut funktioniert. Die Attentate in der Fortsetzung übertreiben es im Verhältnis ein bisschen.




