Unter dem Bett lauert ein Monster. Ein Satz, den Eltern nur zu gut kennen. Doch hier lauert wirklich ein Monster unterm Bett. Also nicht den Boden berühren und einen Experten anheuern.
Story/Inhalt
Aurora ist mittlerweile bei ihrer dritten Pflegefamilie untergekommen. Doch als ein Monster unter ihrem Bett auf Beute lauert, tun es ihre neuen Eltern als kindliche Illusion ab. Nachts verfolgt Aurora den seltsamen Nachbarn auf der Wohnung gegenüber und beobachtet, wie er in einer dunklen Gasse in Chinatown einen Drachen erschlägt. Als in derselben Nacht das Monster ihre Eltern verschlingt, entscheidet sich Aurora ihren Nachbarn, den erfahrenen Monsterjäger, anzuheuern. In der Kirche stiehlt sie einen Teil der Kollekte und bietet ein paar hundert Dollar für das Erschlagen des Monsters. Der Nachbar zögert und weicht aus, inspiziert schließlich die Wohnung und kommt zum Schluss, dass das Monster sich wohl in der Tür geirrt hat und eigentlich hinter ihm her ist. Er zapft einige Kontakte an, um Informationen zu erhalten, doch dadurch wird Aurora zur Zielscheibe. Denn da sie sein Gesicht, und auch die Gesichter der Kontaktpersonen kennt, will eine mysteriöse Organisation ihren Tod. Dann schaltet sich auch noch das FBI ein und stört die Belagerung der Wohnung, in der der Monsterjäger und Aurora sich verschanzt haben. Doch als sie den Fehler begehen und die Regel brechen, den Boden nicht zu berühren, zeigt sich das Monster unter dem Bett erneut.
Schauspieler
Mads Mikkelsen (Casino Royale, Hannibal) spielt den mysteriösen, namenlosen Nachbarn. In der Sicht von Aurora ist er ein Monsterjäger, in der Realität wohl eher ein Auftragsmörder. Auf jeden Fall verfügt er über Kenntnisse, Waffen und Fähigkeiten, die sich als wichtig erweisen.
Kinderstar Sophie Sloan spielte unter anderem in der Krimiserie „Simon Becketts Chemie des Todes“ mit. Als Aurora ist sie ein Kind, das Angst vor dem Monster unter ihrem Bett hat. Die Welt ist so gemacht, wie sie sie sieht, auch wenn einiges kindlicher Naivität geschuldet ist.
Sigourney Weaver (Alien, Ghostbusters: Legacy) ist Laverne, die Kontaktperson des mysteriösen Nachbarn. Sie speist gerne an exklusiven Orten und kann es nicht lassen ein paar schnippische Bemerkungen fallen zu lassen. In den Absätzen ihrer Schuhe trägt sie zwei Pistolen und verfügt über eine beachtliche Anzahl von Schlägern und Auftragskillern.
Sheila Atim (The Woman King) spielt FBI-Agentin Brenda, unterstützt von zwei Kollegen. Im Verlauf der Handlung schickt Laverne fast zehn Auftragskiller, unter anderem gespielt von David Dastmalchian (Dune, afrAId) und Rebecca Henderson (The Acolyte, Werewolves Within).
Regie
Bryan Fuller war Autor in diversen Serien im Star Trek Universum, schrieb aber auch Folgen für „Heroes“. Neben Science-Fiction schrieb er auch die Handlungen für Serien wie „Pushing Daisies“, „Dead Like Me“ und „Hannibal“. Selbst Regie führte er davor nur in 2 Folgen einer Serie. Dust Bunny ist sein Regiedebüt im Film. Dabei greift er auf erfahrene Schauspieler zurück, mit denen er bereits zusammengearbeitet hat, und setzt mit Sophie Sloan einen neuen Schauspieler gekonnt daneben ein.
Leider ist die gesamte Geschichte etwas unausgegoren und wirkt, als hätte sich Neil Gaiman an John Wick versucht.
Nachbearbeitung
Die Effekte überzeugen. Fuller arbeitet viel mit Schatten und Zerrbildern, die die Wahrnehmung von „normalen Handlungen“ aus der Sicht eines Kindes darstellt. So ist die Schlägerei in der Gasse für sie ein heroischer Kampf gegen einen Drachen, und das Häschen aus Staub unter dem Bett wird durch eine Fantasie zum allesverschlingenden Killerhasen. Eine Schrotflinte wird da zum flammenspeienden Drachengewehr, und die Waffen des mysteriösen Nachbarn zu besonderen Klingen, gleich wie die Pistolenstöckelschuhe von Laverne.
Musik
Sechs Songs plus ein traditionelles Kirchenlied werden verwendet.
Filmkritk
Fazit
Im Trailer wird mehr versprochen als Dust Bunny wirklich ist. Es ist ein Häufchen Staub im Wind, das nicht wirklich Horror-, Action- oder Fantasyfilm sein will. Bei dem Versuch, alles ein bisschen zu sein, kann es nicht überzeugen.


