Es bedarf besonderem Mut sich dem Feuer zu stellen. Doch mit dem Fallschirm mitten ins Feuer zu springen, bedarf einer besonderen Stufe des Muts – oder Wahnsinns.
Story/Inhalt
Die Mitarbeiter des US Forest Service haben die Aufgabe Waldbrände zu bekämpfen, die in den weitläufigen Landschaften von Montana zumeist durch Blitzschläge oder Unachtsamkeiten ausbrechen. Die entlegenen Landstriche sind nur mit dem Flugzeug rechtzeitig zu erreichen.
Cliff Mason ist der Kommandant einer solchen Fallschirmspringertruppe und überlebt als einziger einen Waldbrand. Die Untersuchung entlastet ihn zwar von allen Vorwürfen, doch ein anderer Feuerwehrmann, dessen Vater in Masons Truppe war, zweifelt die Geschichte des Überlebenden an. Seine eigenen Ermittlungen zeigen zwar einige Unstimmigkeiten, doch nicht genug, um Mason der Fahrlässigkeit oder Feigheit zu überführen.
Nachdem Mason wieder eine Truppe anführen darf und bei einem weiteren Brand Befehle erteilt, stellt Miller seine Autorität in Frage und konfrontiert ihn mit den neu gefunden Beweisen. Vom Feuer eingeschlossen müssen die Feuerwehrleute Masons Anweisungen folgen, um zu überleben.
Schauspieler
Richard Widmark (Zwischenfall im Atlantik, Alamo) spielt Cliff Mason. Bekannt durch Rollen in Krimis, wechselte er zuerst zu Kriegsfilmen und später zum Western. Er war vielseitig und konnte sowohl sympathische Bösewichte als auch Helden spielen. Constance Smith (Taxi) spielt seine Frau Peg Mason.
Jeffrey Hunter spielte in diversen Western mit und wechselte später zu Serien. Unter anderem spielte er Captain Christopher Pike in der Pilotfolge von „Raumschiff Enterprise“, lehnte die Rolle jedoch aufgrund des mangelnden Erfolgs und der damit verbundenen Verpflichtungen ab. Er war außerdem in dem erfolgreichen Western „Der schwarze Falke“ zu sehen und spielte in dem Kriegsdrama „Die vier Federn“ sowie in „König der Könige“ Jesus. In „Die Feuerspringer von Montana“ spielt er Ed Miller, der den Tod seines Vaters untersucht und aus Rache die Reputation von Cliff Mason zerstören will.
Weitere Rollen spielen Richard Boone (Der letzte Scharfschütze), Warren Stevens (Alarm im All) und James Griffith (Die Rechnung geht nicht auf).
Regie
Joseph M. Newman begann als Regisseur von Western und sattelte mit Beginn der 1950er immer mehr auf Action um und versuchte sich an verschiedenen Genres. Schon in den 1930ern konzertierte er sich auf die Produktion, sodass er selten in Langfilmen Regie führte. Während des Kriegs diente er in einer Presseabteilung, lieferte Material direkt von der Front und stieg zum Major auf. Anschließend arbeitete er vor allem an Kurzfilmen und betreute andere Projekte. Als Produzent nutzte er seine Erfahrung um zu experimentierten, etwa welche Schauspielertypen zusammenpassen oder welche Genres gemischt gut aufgenommen werden.
Die Feuerspringer von Montana ist einer seiner Langfilme, bei dem er die Erfahrung der Fallschirmjäger mit dem kommenden Action-Katastrophen-Genre kombinierte.
Nachbearbeitung
Die Arbeit des US National Forest Service in den Nordöstlichen Bundesstaaten besteht mehrheitlich aus der Überwachung weitläufiger bewaldeter Landschaften. Mit diesem Film sollten Finanzmittel organisiert werden, um Ausrüstung und Infrastruktur zu verbessern. Durch Waldbrände wurden, und werden noch immer, jedes Jahr riesige Flächen verheert.
Filmkritk
Fazit
Ein spannender Film mit einem guten Cast. Die Tatsache, dass in jeder Saison mehrere Feuerwehrleute umkamen, wird hier etwas unter den Teppich gekehrt. 2017 wurde ein ähnlicher Film mit Josh Brolin (Dune; Dune II) über ein außer Kontrolle geratenes Feuer in Arizona im Jahr 2013 veröffentlicht. In „No Way Out: Gegen die Flammen“ starb eine gesamte Feuerwehrcrew, nachdem sie vom Feuer eingeschlossen wurde.

