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Filmkritik: Jurassic Park

von Manuel
6. März 2024
in Kritiken
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Jurassic Park Szenebild

© Universal Pictures

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Unglaubliche 28 Jahre hat Jurassic Park schon auf dem Buckel. Höchste Zeit uns die Reihe wieder ins Gedächtnis zu rufen.

Schauspieler – Von großartig bis nervig

Schauspieltechnisch kann man sich bei diesem Streifen wahrlich nicht beklagen. Richard Attenborough (+2014) bewies als Multimilliardär Hammond wieder eindrucksstark, dass er nicht nur ein fantastischer Regisseur, wie etwa bei Ghandi, sondern ein ebenso starkes Schauspieler war. Sam Neill und Laura Dern geben derweilen ein sympathisches Forscherpärchen ab und Jeff Goldblum darf als nörgelnder Zyniker bedeutungsschwangere Dialoge raushauen. Die Nebenrollen sind mit Samuel L. Jackson (Dr. Arnold), Wayne Knight (Dennis), Martin Ferrero (Donald) und BD Wong (Dr. Henry Wu) ebenfalls toll besetzt. Nur die Kinderdarsteller, Joseph Mazzello und Ariana Richard, strapazieren des Öfteren nicht nur die Nerven von Kinderfeind Grant, sondern auch die des Publikums.

Story – Ein Stoff aus dem Klassiker sind

Jurassic Park basiert auf dem im Jahre 1990 erschienen Roman von Michael Crichton. Die Rechte waren Universal Studios 1,5 Millionen US-Dollar wert, weitere 500.000 Dollar bot man Crichton für das Schreiben des Drehbuchs an. Ein Angebot, welches er nicht abschlagen konnte. So schrieb dieser mit David Koepp ein Drehbuch, aus dem Filmklassiker gemacht werden. Die Ideen hinter diesem Film sind innovativ, auch wenn sie natürlich völlig aus der Luft gegriffen sind. Doch gerade das macht doch den Reiz solch eines Films aus. Die Story bleibt stets spannend und spektakulär, sogar durchaus ethische Fragen werden aufgegriffen.

Regie – Ein Meister seines Fachs

Steven Spielberg war mit Filmen wie Der weiße Hai, E. T. – Der Außerirdische oder der Indiana Jones Reihe schon zuvor an der Spitze des Kinoolymps, auch hier zieht das Regiegenie wieder alle Register. Eine gewisse naive Verspieltheit kann man ihm zwar nicht absprechen, das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Spielberg einer der besten Geschichtenerzähler aller Zeiten ist. das beweist Jurassic Park wieder deutlich. Dabei war dies nicht einmal der einzige Film von Spielberg, der 1993 ins Kino kam. Unmittelbar nach den Dreharbeiten begann Spielberg bereits mit der Arbeit an seinem nächsten Film Schindlers Liste. Die Nachbearbeitung übergab er seinem langjährigen Freund und Star Wars Mastermind George Lucas. Die Ergebnisse kontrollierte er über eine Satellitenverbindung von Europa aus. Hut ab auch dafür.

Filmmusik – Melodien für die Ewigkeit

John Williams gehört zweifelsohne zu den bekanntesten und erfolgreichsten Komponisten aller Zeiten. Das kommt nicht von ungefähr. Die Musikthemen zu Star Wars und Indiana Jones stammen aus seiner Agenda, Williams musikalische Untermalung zu diesem Film tat da sein Übriges. Niemals unpassend, unterstreicht die Musik jede Szene perfekt. Schlicht Musik für die Ewigkeit!

Nachbearbeitung – Seiner Zeit voraus

„When Dinosaurs ruled the Earth“, dies steht auf dem Banner, welches beim Wüten der Urtiere im Hauptgebäude des Parks herunterflattert. Dank diesem Film wissen wir, wie das vor einigen Millionen Jahren tatsächlich ausgesehen haben könnte. Dank Attrappen, der T-Rex Nachbau wog 7500 kg, und exzellenter Spezialeffekte wurden die Dinosaurier zum Leben erweckt. Damals waren die Effekte revolutionär, auch heute noch können sich diese mehr als sehen lassen. Wirklich eine Meisterleistung, immerhin hat sich in Sachen Technik seit Anfang der 90er Jahre einiges getan. Damals brauchte man für ein einziges Bild mit dem T-Rex im Regen bis zu 6 Stunden Rechenzeit. Kein Wunder also, dass allein 18 Millionen Dollar des Budgets in die Erstellung der computergenerierten Szenen floß. Immerhin gab es dafür später einen Oscar.

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Filmkritk

Fazit – Für solche Filme wurde Kino gemacht

9.6 Ergebnis

Steven Spielberg schuf mit Jurassic Park ein rundum gelungenes Stück Filmgeschichte welches zu jeder Minute perfekt unterhält und neben all dem Bombast auch noch zum Denken anregt. Kein Wunder, dass der Film zum erfolgreichsten Film aller Zeiten avancierte. Zumindest so lange, bis James Cameron im Kino eine gewisse Titanic untergehen ließ. Ein schlicht zeitloses Meisterwerk welches noch heute nicht nur das Wasser im Glase vibrieren lässt.

Fazit

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Tags: AbenteuerfilmActionfilm
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