Die Welt wird immer unbewohnbarer. Es gibt die Chance auf Rettung, doch die Pharmakonzerne wollen sich diese teuer abkaufen lassen. Durch einen Zufall gerät ein Modell in Kontakt mit einem experimentellen Wirkstoff, der das Problem für alle „fixen“ könnte.
Story/Inhalt
Die Ressourcen neigen sich dem Ende zu, die Verschmutzung steigt. Wer ohne Atemmaske unterwegs ist, beschleunigt seinen Tod. Die reichsten Menschen können sich die Maske sparen, indem sie Pillen schlucken. Mit offenen Augen taumelt die Welt freudig auf den Abgrund zu.
Ella McPhee ist das Gesicht der aktuellen Werbung für Atemmasken. Nach dem Dreh trifft sie sich mit ein paar Freunden im Haus eines reichen, verwöhnten Jungen, wo Drogen und Alkohol in rauen Mengen konsumiert werden. Ella weiß nicht, dass ihre Freunde davor in einem Vorort in einem illegalen Labor ein paar Proben eingesteckt haben, und wirft ein paar Pillen ein, die ihr Freund eigentlich für seine Freundin reserviert hatte. Schnell kollabiert Ella und landet auf dem Badezimmerboden. Als sie zu sich kommt, entdeckt sie seltsame Ausschläge und klebrige Partien auf ihrem Körper. Irgendwas stimmt nicht.
Bevor sie es aufklären können, stürmen Gangster die Party. Sie haben den Diebstahl der Drogen bemerkt und wollen nun die Rechnung ausgleichen. Allerdings erweisen sie sich als Söldner des Pharma-Konzerns, die alle Spuren beseitigen wollen – sprichwörtlich. Ella entkommt mit Glück und sucht Hilfe in einem Krankenhaus. Die Verwandlung schreitet voran, doch sie wird auch stärker, agiler und hat einige andere Fähigkeiten entwickelt.
Schließlich nimmt Eric O’Connors Kontakt mit Ella auf. Er hat das Medikament entwickelt und will verhindern, dass die Pharmakonzerne es in die Finger bekommen und exklusiv an Reiche vergeben. Als beide gefangen werden, müssen sie sich den Weg freikämpfen.
Schauspieler
Grace Van Dien spielte in drei Folgen von „Stranger Things“ mit. Neben anderen Serien spielte sie unter anderem Sharon Tate in „Charly Says“, einem Film über Charles Manson und seine Familie. Hier spielt sie das Model Ella, dass eine seltsame Metamorphose durchläuft.
Daniel Sharman (Krieg der Götter, Die Medici) ist Eric O’Connors. Ohne die Pharmakonzerne könnte er nicht forschen, doch er will seine Ergebnisse für alle nutzbar machen, nicht nur für zahlungskräftige Eliten.
Keenan Arrison (Tomb Raider (2018), Dominion) spielt Solomon, Tina Redman Ellas Freundin Spider. Clancy Brown (Starship Troopers) spielt den Vorstand des Pharmakonzerns.
Regie
Kelsey Egan war bei den Stunts für „Mad Max: Fury Road“ beteiligt und drehte unter anderem den Film „Glasshouse“. Sie spielt oft auch in ihren eigenen Filmen mit und koordiniert die Stunts. Allerdings leidet hier das Gesamtprodukt unter der Aufgabenteilung. Die Story ist oberflächlich, das Gesamtbild absoluter Standard und die Auflösung enttäuschend. Einzig bei der Metamorphose kann die Arbeit von Kelsey Egan überzeugen-
Nachbearbeitung
Bei der Geschichte bleibt zu sagen, dass es derselbe Plot wie bei Lucy ist. Ein ungetestetes Medikament löst eine Metamorphose aus – nur dieses Mal nicht geistig, sondern körperlich. Mit neuen Fähigkeiten, die Ella immer rechtzeitig erkennt, meistert oder nutzbar machen kann, können Ella und ihre jeweiligen Begleiter immer rechtzeitig entkommen oder eine Lösung entwickeln. Während Lucy in eine andere Bewusstseinsebene aufstieg, wird Ella hier zum Mutanten, der den Pharmakonzernen die Stirn bieten wird, zum Wohle des einfachen Bürgers.
Filmkritk
Fazit
The Fix verkauft viele Szenen der Metamorphose als Kern des Films, was nur bedingt stimmt. Die kleinere, südafrikanische Produktion kann natürlich mit Lucy nicht mithalten – doch die Vorlage ist schon so lange her, dass jüngere Zuschauer die Kopie gar nicht bemerken werden. Doch selbst aus diesem Blickwinkel hat The Fix zu wenig Substanz.




