Ein Jahr nach den Handlungen des ersten Teils dürfen die Animatronics noch einmal durch die Gegend wanken. Doch mit der Marionette kommt ein neuer Charakter ins Spiel.
Story/Inhalt
Ein Jahr nach den Ereignissen in Freddy’s versucht Mike sein Leben auf die Kette zu kriegen. Er hat zwar einige Treffen mit Polizistin Vanessa, doch beide sind sich nicht ganz klar, wohin die Sache führen soll. Abby wiederrum vermisst ihre Freunde, obwohl sie in der Schule eine Art Star ist. Nur Mister Berg, der Lehrer der naturwissenschaftlichen Robotik-Klasse, sieht ihr Talent nicht und will ihren Beitrag für die Wissenschaftsmesse zum Fazbear-Festival streichen. Um sie abzulenken, besuchen sie die Ruine von Freddy’s und Abby erhält ein Faz-Funkgerät. Als in der Nacht plötzlich die Animatronics sich darüber melden, schöpft Abby Hoffnung. Doch alles ist eine Falle des ersten Opfers des Kindermörders, die im Animatronic „Marionette“ gefangen ist. Diese braucht einen willigen Helfer, der die Beschränkungsbarriere überbrückt, um Rache an allen zu nehmen, die sie für ihren Tode im ersten Lokal von Freddy Fazbear verantwortlich macht.
Um Abby zu retten, das Blutbad der Animatronics zu verhindern und die Marionette zu stoppen, müssen sich Vanessa und Mike zusammenraufen. Doch selbst mit Hilfe der Kinder in den Animatronics wird das eine große Herausforderung. Vor allem, da sie einen menschlichen Unterstützer haben, der das Vermächtnis seines Vaters antreten möchte.
Schauspieler
Josh Hutcherson (The Beekeeper), Piper Rubio (For All Mankind) und Elizabeth Lail (Countdown) kehren in ihre Rollen zurück, bekommen aber kaum die Möglichkeit zu wachsen. In einem Jahr ist nicht viel passiert. Ausgeklammert ist, was Mike außer der Hausrenovierung jetzt arbeitet. Matthew Lifton hat einige kurze Szenen als William Lillard.
Neu im Cast sind Wayne Knight (Jurassic Park) als Mister Berg und Audrey Lynn-Marie (Merv) als Charlotte/Marionette sowie Miriam Spumpkin als junge Vanessa. Mckenna Grace (The Change, Ghostbusters: Legacy) spielt Lisa, während die Animatronics von Megan Fox, Kellen Goff und Matthew Patrick gesprochen werden.
Freddy Carter (Wonder Woman) spielt den Nachtwächter Michael. Er hat eine Verbindung zu allem, die erst am Ende offenbart wird, und mehr Fragezeichen und Stirnrunzeln bringt als Lösungen.
Regie
Emma Tammi führt erneut Regie, kann dem Film aber keine neuen Impulse verleihen.Anstatt diesen Film richtig auszuarbeiten, wurde offenbar mehr Wert darauf gelegt, den Weg für eine Fortsetzung vorzubereiten.So haben die Animatronics weniger Auftritte und generell ist mit dem FSK12 alles zu entschärft. Ein Kind könnte damit gegruselt werden, Teenagern und Älteren entlockt es bestenfalls ein Gähnen. Es wirkt fast als der Film in fünf Nächten unter Angriffen von Animatronics durchgedrückt worden.
Nachbearbeitung
Mit der Marionette wird ein neuer Animatronic eingeführt. Plötzlich gibt es das erste Fazbears direkt vor der Haustür, das natürlich bestenfalls mittelmäßig gesichert ist – wobei Michael die Geisterjäger bewusst reinlässt und danach wohl ausschlafen muss, während die Marionette Abby anlockt. Prototypen und ausgeschlachtete Animatronics liegen zwar überall rum, doch insgesamt dürfen die Animatronics wenig Bildschirmzeit genießen. Im Deckmantel eines Festivals können sie sich auch auf den Straßen bewegen ohne Aufmerksamkeit zu erwecken.
Musik
Die Newton Brothers stiften einen Soundtrack, der nicht wirklich ins Ohr geht. Ich kann mich drei Tage später nicht an irgendein Lied oder eine Melodie erinnern. Immerhin 24 Tracks umfasst der Score.
Filmkritk
Fazit
Five Nights at Freddy’s 2 ist weder Fisch noch Fleisch: es wird mehr Wert drauf gelegt, eine Fortsetzung zu teasern als den Film voranzubringen. Auch wenn Vanessa ihre Geheimnisse hat, sind einige Verbindungen zu passend (oder einfach an den Haaren herbeigezogen). Wer Puppenterror will und alt genug ist, sollte sich an Annabelle und Chucky halten. Wer dafür zu jung ist, muss einfach warten. Aber fast zwei Stunden waren enttäuschend inhaltslos.


