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Filmkritik: Spion zwischen zwei Fronten (Triple Cross)

Nicolai Rosemann von Nicolai Rosemann
1. April 2026
in Filme, Kritiken
0
Spion zwischen zwei Fronten szenebild

© WME Film Klassiker

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Der Fall des Agenten Zig-zag im Zweiten Weltkrieg ist eine Geschichte, die manchmal fast zu unglaublich klingt, um wahr zu sein. Sehr früh wurde sie bereits filmisch umgesetzt.

Story/Inhalt

Der Dieb Eddie Chapman ist ein talentierter Einbrecher, aber auch ein Frauenheld. Eine Frauengeschichte sorgt dafür, dass ein Bruch auf der Kanal-Insel Jersey zu seiner Verhaftung führt. Als die Nazis die Insel besetzen – das einzige britische Territorium, dem sie überhaupt habhaft wurden – bietet Chapman an als Spion für sie zu arbeiten. Zuerst lehnen die Besatzer ab, woraufhin Chapman ein Feuer in seiner Zelle legt.

Nach einer Scheinhinrichtung soll Chapman, nunmehr als Soldat Franz Graumann, für die Abwehrstelle „Ast“ arbeiten. Unter Führung von Oberst Baron von Grunen und dem wachsamen Blick eines SS-Offiziers wird er mehrfach geprüft, unter anderem durch eine geförderte Affäre zu einer Schwedin, die nur Komtess genannt wird. Seine Fähigkeiten Türen und Safes zu öffnen sowie seine Erfahrungen mit Sprengstoffen kommen ihm zugute, zusätzlich unterweisen sie ihn in Funk- und Verschlüsselungstechniken und anderen Agentenfähigkeiten wie Fallschirmspringen. Schließlich soll er die Resistance unterwandern, um seine Loyalität zu beweisen, was er durch eine Bekannte und mit Hilfe der Komtess vortäuschen kann. Dann wird er zurück nach England gesendet – mutmaßlich. Doch französische Straßenschilder beweisen, dass es nur ein weiterer Test ist, um zu sehen, wie sich Chapman verhält. Entsprechend der Befehle folgt er dem vereinbarten Prozedere und wird zum Einsatz freigegeben.

Doch kaum in England eingesetzt, gibt er sich den Behörden zu erkennen und bietet an, als Doppelagent zu arbeiten. Der MI5 nimmt das Angebot an und unterstützt ihn, nachdem sie durch von Chapman gestohlene Dokumente einige echte Spione verhaften konnten, seinen Auftrag mutmaßlich auszuführen. Eine Fabrik wird „gesprengt“ und die Nachricht groß kommuniziert. Die Deutschen sind lange zufrieden mit den Informationen, die Chapman liefert, und seinen mutmaßlichen Sabotagen. Bald scheint er zu einem der effizienteste Spion in England aufzusteigen. Bei der Rückkehr nach Frankreich ist von Grunen allerdings an die Ostfront verlegt worden und die Gestapo und SS nehmen Chapman hart ins Verhör. Er glaubt aufgeflogen zu sein, wird dann aber überraschend persönlich von Gerd von Rundstedt mit dem Eisernen Kreuz ausgestattet und zurück nach England geschickt. Dort soll er die neuen Wunderwaffen V1 und V2 in die Ziele lenken.

Schauspieler

Christopher Plummer (Knives Out, Alles Geld der Welt) spielt den Dieb und Agenten Eddie Chapman. Charismatisch, ein geborener Betrüger und Frauenheld. In seiner Karriere spielte Plummer viele verschiedene Charakterrollen, brache Shakespeare in seiner Rolle als General Chang in „Star Trek VI“ und mimte den Prospero in „The Tempest“ aus dem Jahr 2010.

Romy Schneider (Sissi, Nachtblende) spielt die schwedische Komtess. Zur damaligen Zeit hochschwanger, heiratete sie während des Drehs Harry Meyen, der im Film die Rolle des SS-Offiziers Keller spielt. Ihre Rolle ist die der Venusfalle, die Chapman bei Laune halten soll.

Harry Meyen (Mörderspiel) spielt den Gegenspieler von Chapman, den immer skeptischen SS-Offizier Keller. Die Rolle des bösen Nazis spielte er in vielen seiner Projekte, etwa auch „Brennt Paris?“ oder „Lebensborn“.

Gert Fröbe (Goldfinger) spielt den Leiter der Operation, Oberst Steinschläger. Auch er zweifelt an Chapman, befeuert durch die Berichte von Keller. Doch die Erfolgsmeldungen und Berichte durch von Grunen geben nie genug Anhaltspunkte, um den Agenten aus dem Spiel zu nehmen.

Oberst Baron von Grunen wird von Yul Brynner (Westworld, Die glorreichen Sieben (1960)) gespielt. Als Führungsoffizier von Chapman verliert er durch seine Verlegung an die Ostfront deutlich an Einfluss und ist nach seinen Erfahrungen dort desillusioniert über die Erfolgschancen von Deutschland den Krieg noch zu gewinnen. Darum deckt er auch Chapman gegenüber Steinschläger und Keller, obwohl die Beweise gegen den Agenten teilweise unübersehbar sind.

Regie

Terrence Young führte unter anderem in den ersten Bondfilmen James Bond 007 jagt Doktor No, Liebesgrüße aus Moskau und Feuerball Regie. Er war ein Experte für Agentenfilme, was er auch hier unter Beweis stellte. Seine eigene Erfahrung als Fallschirmjäger konnte er hier ebenfalls nutzen. Allerdings nahmen seine Erfolge bereits nach den ersten beiden Bond-Verfilmungen ab. Seine letzten Projekte wurden sehr schlecht aufgenommen, obwohl er noch immer auf gute Schauspieler im Cast zurückgreifen konnte.

Nachbearbeitung

Der 2008 erschienene Tatsachenbericht „Zigzag – Die Geschichte des Doppelagenten Eddie Chapman“ von Historiker Ben Macintyre war mein erster Kontakt zu dieser Geschichte.

Der Großteil der Handlung entspricht den Tatsachen. Einige Details wurden gekürzt, ausgelassen oder weggelassen. Der Begriff Triple Cross (für einen Dreifachagenten) entstand dadurch, dass Chapman bei einer Übertragung rund um Weihnachten beschwipst, vergessen hatte, seinen Sicherheitscode mitzusenden. Dadurch nahm die Abwehr an, dass er aufgeflogen sei. Es bedurfte vieler Erklärungen und einer waghalsiger (natürlich inszenierter) Sabotageeinsätze, um zu beweisen, dass Chapman noch immer ein brauchbarer Agent war. Dadurch wurde aus dem Doppel- ein Tripleagent, da er beide Auftragsgeber manipulieren musste.

Allerdings verschweigt der Film, dass der exzentrische Lebensstil Chapmans, Spielschulden wegen Hunderennen, und der schwindende Nutzen für den Kriegsverlauf bereits im November 1944 zur Deaktivierung von Chapman geführt hatte. Hier nimmt es ein besseres Ende, da Chapman im Film unter allen Ehren entlassen wird.

1974, also acht Jahre nach diesem Film, konnte Chapman die wahre Identität seines Führungsoffiziers erfahren und Kontakt herstellen. 1979 war der Offizier von Gröning und seine Frau Ehrengäste bei der Hochzeit von Chapmans Tochter.

Filmkritk

Fazit

6.5 Ergebnis

Eine wahre Geschichte mit einer guten Besetzung und einem Genreexperten auf dem Regiestuhl. Plummer trifft den Charakter Chapman sehr gut, ist aber kein Bond. Diesem Vergleich kann er schlicht nicht standhalten, obwohl Regisseur Young die Mittel gehabt hätte und Plummer in anderen Rollen bewiesen hat, dass er es könnte.

Fazit

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Tags: AbenteuerfilmActionfilmKriegsfilm
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