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Filmkritik: Warhorse One

Nicolai Rosemann von Nicolai Rosemann
23. Juni 2024
in Filme, Kritiken
0
warhorse one

©2024 Lighthouse Home Entertainment. All Rights Reserved.

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Der übereilte, unkoordinierte Abzug auf Afghanistan liefert die Grundlage für einen Exploit von „Lone Survivor“ aus dem Jahr 2013. Allerdings fehlen hier der reale Hintergrund und die finanziellen Mittel, dafür gibt es viele Klischees und Plattitüden.

Story/Inhalt

Ein Seal-Team wird umgeleitet, um eine Familie von Missionaren zu evakuieren. Als der Hubschrauber abgeschossen wird, überlebt nur Master Chief Mirko. Als er das Fahrzeug der Familie erreicht, sind alle tot bis auf ein kleines Mädchen. Gemeinsam versuchen sie sich zur Evakuierungszone durchzuschlagen, immer verfolgt von den gnadenlosen Taliban.

Die Story ist nicht neu, die Umsetzung erinnert zeitweise an einen Ego-Shooter. Die Beziehung zwischen Seal und Kind wirkt teilweise deplatziert, weil diese Sequenzen den Film unnötig auf 125 Minuten Laufzeit strecken. Schlecht geklaut, und dabei mit einem unglaublichen Ernst rübergebracht. 3 von 10 Punkten sind gnädig.

Schauspieler

Abgesehen von den austauschbaren schablonenhaften Taliban-Kämpfern spielen eigentlich nur zwei Personen eine größere Rolle. Einerseits Johnny Strong als Chief Mirko und Athena Durner als Zoe.

Johnny Strong bekleidet nicht nur die Hauptrolle, sondern zeichnet sich auch für die Hälfte des Drehbuchs und der Regie verantwortlich. Er versucht zwar den toughen Seal zu mimen, doch glaubhaft ist anders. Ihm fehlt die Strahlkraft und Fitness eines Mark Wahlbergs, auch wenn er bemüht versucht dessen Rolle aus „Lone Survivor“ zu kopieren. Im Infinite-Ammo-Modus muss er wenigstens ab und an mal sein Magazin wechseln, aber sonst ist er eine Ein-Mann-Kampfmaschine, die die Reihen der Verfolger mit Geschick und List ausdünnt. Immer dem richtigen Instinkt folgend, erahnt er geradezu mystisch veranlagt jeden Schritt der Gegner – bis zu dem Zeitpunkt, wo er auf seinen übermenschlichen Instinkt vertrauen sollte und brav hinter dem Taliban-Anführer herdackelt, der sich als Ziegenhirte ausgibt.

Athena Durner spielt ihre Rolle im Vergleich zu Johnny Strong gerade brillant. Zumindest bringt sie das traumatisierte Kind gut rüber, das aber genau zum richtigen Zeitpunkt schnell den Umgang mit dem Kampfmesser erlernt und eine Spur aus Hinweisen legen kann. Ihr ist aber bestimmt kein Vorwurf zu machen.

In einem Arbeitszeugnis würde wahrscheinlich stehen, dass er sich sehr bemüht hat. Selbst glaubt er anscheinend daran, dass so ein Seal sich durchschlagen würde. Zeitweise ist das Spiel und die Mimik aber eher ein Fall zum Fremdschämen. 2 von 10 Punkten.

Regie

Drehbuch und Regie teilt sich Hauptdarsteller Johnny Strong mit William Kaufman. Kaufman war auch an am mäßig erfolgreichen Kriegsfilm „Sinners and Saints“ beteiligt, ebenfalls in Doppelbesetzung Regie und Drehbuch (in dem Format gab es mehrere Fortsetzungen ohne Kaufmans Beteiligung). Dazu führte Kaufman unter anderem Regie bei „The Marine 4“ oder „Jarhead 3 – Die Belagerung“. Somit könnte eine gewisse Erfahrung mit Kriegsfilmen erwartet werden. Doch stattdessen gibt es einen dünnen Aufguss von „Lone Survivor“ mit erzählerisch wenig Gefühl. Die Kämpfe wirken wie aus einem Ego-Shooter, die ruhigen Sequenzen ziehen die Spielzeit unnötig in die Länge und wer wirklich bis zum Finale durchhält, sollte dafür ein Purple Heart bekommen. Denn hier ist wirklich der Bock zum Gärtner gemacht worden. Es scheint, als käme Kaufman alle paar Jahre aus seinem Keller und versuche sich als Regisseur: Diesmal sind es „Warhorse One“, „The Channel“ und „Shrapnel“. Und alle sind mäßige Kopien und Exploits – 3 von 10 Punkten sind dafür eigentlich zu viel.

Nachbearbeitung

Bei den Effekten schießt der Film dann endgültig sich selbst ab. Die Hubschrauberflüge könnten nur noch billiger rüberkommen, wenn man die Fäden sehen würde. Auch der Absturz zu Beginn soll durch eine verwackelte Kamera die Verwirrung nach der unfreiwilligen Bruchlandung simulieren. Die Feuergefechte werden aus Kostengründen in Close-Ups geführt, in denen wie bereits erwähnt selten Nachgeladen werden muss und der Seal eine Kombination aus Rambo-Trommelfeuer und Scharfschütze ist, während die Taliban nicht mal eine Scheune treffen, wenn sie drinstehen. Sie kennen das Terrain und haben die zahlenmäßige Überlegenheit, und doch führt sie der Amerikaner vor, dünnt ihre Reihen aus und kann schließlich nur mit einer (billigen) List überwunden werden.

Schlechte Effekte sind nur das letzte Puzzleteil, das weitere 3 von 10 Punkten bringt.

Musik

Wenn die Begleitmusik das Beste an einem Film ist, ist wohl auch alles gesagt. Ohne viel Worte über die kurze Tracklist zu verlieren: 4 von 10 Punkten und weiter zum…

Filmkritk

Fazit

3 Ergebnis

Dieser typische Kriegsfilm Exploit bleibt vor allem durch seine farblose Aneinanderreihung von Klischees und bereits Bekanntem in Erinnerung. Der Hauptdarsteller passt da genau rein, die Selbstdarstellung als Hauptrolle, Drehbuchautor und Regisseur passt da wie die Faust aufs Auge. Einziger Lichtblick ist die erste Rolle von Athena Durner, die richtig eingesetzt vor einer großen Karriere stehen könnte, in der dieser Film bestimmt der Titel ist, über den sie sich nicht weiter äußern will. Mit 3 von 10 Punkten ist dieses Warhorse totgeritten.

Fazit

  • Story/Inhalt 0
  • Schauspieler 0
  • Regie 0
  • Nachbearbeitung 0
  • Musik 0

Trailer

Tags: ActionfilmKriegsfilm
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