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Filmkritik: Der Astronaut – Project Hail Mary

von Brijan Wilson
9. April 2026
in Kritiken, Filme
0
der Astronaut szenebild

Ryan Gosling als Ryland Grace ©Amazon MGM Studios. Photo credit: Jonathan Olley

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Im Science-Fiction-Abenteuer Der Astronaut wacht ein Molekularbiologe allein an Bord eines Raumschiffs auf und kann sich weder daran erinnern, wer er ist, noch wie er dorthin gekommen ist. Die Regisseure Phil Lord und Christopher Miller inszenieren mit ihrem ersten Film seit zwölf Jahren eine ungewöhnliche Geschichte über Isolation, Neugier und eine gefährliche Mission, um die Erde zu retten.

Story

Ryland Grace (Ryan Gosling), meist nur „Grace“ genannt, findet sich ohne Erinnerungen viele Lichtjahre von der Erde entfernt, allein an Bord eines Raumschiffs wieder. Zwei weitere Astronauten, die scheinbar mit ihm zusammen die Reise angetreten haben, findet er leblos in ihren Schlafkapseln. Während er versucht, sich in seiner fremden Umgebung zurechtzufinden, kehren nach und nach Bruchstücke seiner Erinnerung zurück. Vor seiner Reise ins All war er Lehrer an einer weiterführenden Schule und wurde aufgrund seines Doktortitels in Molekularbiologie eines Tages von der Regierung mit einem streng geheimen Projekt betraut. Es wurden Astrophagen in der Atmosphäre der Erde nachgewiesen, die für einen Energieverlust der Sonne verantwortlich sein sollen und somit jegliches Leben auf der Erde bedrohen. Das Nebenprodukt dieses Energieverlusts, die Petrova-Strahlung, ist an beinahe jeder Sonne wiederzufinden, die die Regierung beobachten kann. Unter der Leitung der Wissenschaftlerin Eva Stratt (Sandra Hüller) wird daraufhin eine internationale Mission ins Leben gerufen, um eine Lösung zu finden. Grace wird Teil dieser Mission und experimentiert mit den mysteriösen Astrophagen, die den Sonnen ihre Energie rauben. Während das Team der Wissenschaftler immer näher zusammenrückt, muss es sich gleichzeitig auf einen Abschied vorbereiten. Drei Astronauten, unter anderem auch Grace, werden in Richtung des Sternsystems Tau Ceti geschickt, dessen Sonne als eine der wenigen noch von den Astrophagen verschont geblieben ist. Aufgrund des Zeitdrucks und der Ressourcenknappheit angesichts einer so langen Reise, ist es eine Mission ohne Rückflug. Die Astronauten sollen ihr Leben der Forschung und der Rettung der Erde verschreiben und ihre Ergebnisse mithilfe eines Senders mit Lichtgeschwindigkeit an die Erde übermitteln.

Während Grace allmählich begreift, welche entscheidende Aufgabe ihm zuteilwird, und erste Nachforschungen anstellt, entdeckt er ein fremdes Raumschiff im All, das ihm zu folgen scheint. Bald stellt sich heraus, dass ein Außerirdischer namens „Rocky“ Kontakt zu ihm aufnehmen möchte, da sein Heimatplanet der gleichen Bedrohung ausgesetzt ist wie die Erde.

Die Geschichte ist für mich eine der größten Stärken des Films und gewinnt mit zunehmender Laufzeit immer mehr an Wirkung. Zu Beginn brauchte ich etwas Zeit, um mich auf die leicht eigenwillige Stimmung einzulassen, die vor allem von dem schrulligen Grace ausgeht. Auch die nichtlineare Erzählweise wirkte anfangs ungewohnt, fügte sich aber zunehmend stimmig in das Gesamtbild ein und war im Endeffekt einer der Gründe, warum die Geschichte dauerhaft spannend bleibt. Spätestens als der Film tiefer in die Mission eintaucht, war ich gefesselt und besonders das Aufeinandertreffen von Grace und Rocky erzeugt eine spannende und außergewöhnliche Dynamik, die ich so noch nicht im Kino erlebt habe.

Schauspieler

Grace wird von Ryan Gosling gespielt, der zweifellos zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern Hollywoods zählt und regelmäßig zahlreiche Zuschauer in die Kinos lockt. La La Land und Barbie waren seine größten finanziellen Erfolge und es deutet sich an, dass auch Der Astronaut ein Hit sein wird. Seine Vielseitigkeit ist bemerkenswert, denn auch in Thrillern, wie Drive und The Place Beyond The Pines konnte er schon starke Leistungen abliefern. In Der Astronaut erfordert seine Rolle eine bemerkenswerte Leistung, weil er in vielen Szenen nur mit dem steinigen Außerirdischen Rocky spielt, der am Set durch eine Puppe zum Leben erweckt wurde. Ihm gelingt es außerdem den Film beinahe ganz allein zu tragen und die Mischung aus Emotionen und Witz gekonnt auf das Publikum zu übertragen. Besonders in den ruhigeren Momenten macht er die Überforderung und Folgen der Isolation von Grace greifbar.

Sandra Hüller ist eine der besten deutschen Schauspielerinnen und feierte ihren großen Durchbruch mit Anatomie eines Falls, für den sie für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert wurde und der sie für zahlreiche Hollywood-Produktionen ins Gespräch brachte. In Der Astronaut verkörpert sie die Wissenschaftlerin Eva Stratt und konnte mich vollends überzeugen. Zwar ist ihre Rolle erheblich kleiner als die von Ryan Gosling, aber sie hat in jeder ihrer Szenen eine starke Präsenz und bringt viel Herz und das Gefühl von Zusammengehörigkeit in die Geschichte. Auch ihre Chemie mit Ryan Gosling funktioniert hervorragend, weil ihre gemeinsamen Szenen besonders wirkungsvoll sind und Sandra Hüller die Autorität und Rationalität ihrer Figur glaubwürdig spielt. Ihr wird sogar eine der besten Szenen des Films zuteil, in der sie Karaoke singt. Dieser Moment stand ursprünglich gar nicht im Drehbuch. Eines Tages hörte Ryan Gosling in einer Drehpause, wie Sandra Hüller auf dem Flur sang. Er bestand darauf, dass sie im Film unbedingt singen sollte. Sie willigte ein, wählte selbst den Song Sign of the Times von Harry Styles und überzeugte alle mit ihrer Leistung vor laufender Kamera.

Der Außerirdische Rocky wird vom Puppenkünstler James Ortiz gespielt und gesprochen. Viele Szenen wurden mit der Puppe gefilmt, auch wenn sie in der Endfassung oft durch eine digitale Version ersetzt wurde. Ursprünglich wurde James Ortiz nur für die Rolle des Puppenspielers engagiert, aber seine enge Zusammenarbeit und die gute Chemie mit Ryan Gosling während der Dreharbeiten führten dazu, dass er auch Rockys Stimme wurde. Er macht einen sehr guten Job und lässt Rocky gleichzeitig fremd, aber auch emotional zugänglich wirken und beweist besonders bei den Dialogen ein hervorragendes Timing.

Regie

Phil Lord und Christopher Miller haben sich viel Zeit für ihr neuestes Projekt gelassen, seit sie im Jahr die Filme 22 Jump Street und The Lego Movie in die Kinos gebracht haben. Zwischenzeitlich schrieben und produzierten sie die beiden animierten Spider-Man-Filme Across The Spider-Verse und Into The Spider-Verse und wirkten somit als wichtige kreative Köpfe hinter der Kamera mit. Ihre größte Stärke war schon immer ihr Humor und die Art, wie hinter vielen witzigen Momenten ein emotionaler Kern steckt. In „Filmkritik: Der Astronaut – Project Hail Mary“ gelingt es ihnen erneut, diese Stärke auszuspielen und die Figurenbeziehungen sowie die Tonalität des Films gekonnt zu verbinden. Sie interpretieren die Geschichte, die auf dem Roman von Andy Weir basiert, nicht als düsteres Drama, sondern als humorvolles Abenteuer. Dadurch werden in der zweiten Hälfte des Films große Emotionen hervorgebracht, weil einem die Figuren bis dahin schon ans Herz gewachsen sind. Auf visueller Ebene hat mir besonders gut gefallen, dass sowohl durch Videotagebücher als auch Kameras an Bord des Raumschiffs und Rockys Perspektive mehrere kreative Wege gefunden wurden, um dem Setting und der Geschichte interessante und abwechslungsreiche Blickwinkel zu geben.

Nachbearbeitung

In der Nachbearbeitung setzt der Schnitt von Joel Negron die nichtlineare Erzählung der Geschichte um und spiegelt die fragmentierte Erinnerung von Grace wirkungsvoll wider. Auch das Sounddesign kann überzeugen, insbesondere in den Momenten, in denen Rocky versucht, Kontakt zu Grace aufzunehmen.

Die überzeugenden und detailreichen Spezialeffekte spielen bei der Inszenierung im Weltall eine zentrale Rolle und sind effektiv in die Erzählung eingebunden. Wie ich schon zuvor angedeutet habe, wurde auch Rocky in vielen Einstellungen digital in Szene gesetzt, fügt sich aber auf beeindruckende Weise reibungslos in das reale Set ein. Paul Lambert war maßgeblich für die Planung, Koordination und Umsetzung der Effekte verantwortlich und hat dabei hervorragende Arbeit geleistet. Seine Erfahrung sammelte er zuvor bei Blockbustern wie Blade Runner 2049, Filmkritik: DUNE und Filmkritik: Dune Part II.

Musik

Die musikalische Gestaltung von Der Astronaut setzt sich aus einem Soundtrack mit Hits von Größen wie Neil Diamond und The Beatles sowie einem Original Score von Daniel Pemberton zusammen. Der Soundtrack ist sinnvoll in den Film eingebettet und Sign of the Times von Harry Styles ist durch Sandra Hüllers Gesangsperformance das Highlight, das musikalisch in Erinnerung bleibt. Der für den Film komponierte Score von Daniel Pemberton unterstützt die Geschichte wirkungsvoll und überzeugt sowohl mit seiner oftmals dezenten Untermalung, als auch den intensiveren, dramatischen Kompositionen. Am besten gefallen haben mir die spielerischen und experimentellen Stücke, die meist zum Einsatz kommen, wenn Rocky im Mittelpunkt des Geschehens steht.

Filmkritk

Fazit

9 Ergebnis

Der Astronaut – Project Hail Mary ist einer der stärksten Science-Fiction-Filme der letzten Jahre und überzeugt mit sympathischen und authentischen Charakteren, die besonders durch die sehr guten Leistungen von Ryan Gosling, Sandra Hüller und James Ortiz zum Leben erweckt werden. Auch technisch punktet der Film mit kreativer Kameraarbeit, beeindruckenden Spezialeffekten und stimmungsvoller Musik. Die Geschichte, die mich besonders in der zweiten Hälfte emotional mitreißen konnte, verbindet Humor, Spannung und Herz mit ungewohnter Leichtigkeit und die Art, wie man als Zuschauer gemeinsam mit Ryan Goslings Charakter Grace die Geschehnisse rekonstruiert, war sehr effektiv inszeniert.

Fazit

  • Story 0
  • Schauspieler 0
  • Regie 0
  • Nachbearbeitung 0
  • Musik 0
Tags: AbenteuerfilmScience Fiction
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